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VW Golf III
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Der Volkswagen Golf III (interne Typbezeichnung: 1H) ist ein Fahrzeugtyp der Kompaktklasse des Automobilherstellers Volkswagen, das zwischen Herbst 1991 und Ende 1997 (Variant Herbst 1993 bis Anfang 1999, Cabrio Herbst 1993 bis Mitte 2002) produziert wurde. Er ist die dritte Generation der Golf-Reihe. Insgesamt wurden 4.805.900 Exemplare gebaut.
Contents
⢠Modellgeschichte
⢠Allgemeines
⢠Ăbersicht
⢠Golf TDI
⢠Golf GTI
⢠Golf VR6
⢠Golf SDI
⢠Golf Cabrio
⢠Technische Daten
⢠Ottomotoren
⢠Dieselmotoren
⢠Fertigung
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Modellgeschichte
Allgemeines
Der Golf III lÜste nach fast neun Produktionsjahren seinen Vorgänger Golf II ab, basiert aber in wesentlichen Teilen noch auf dessen Konstruktion, etwa bei den MotorblÜcken, der Fahrzeugelektrik und den Ausstattungsvarianten. Auch das Package blieb im Wesentlichen gleich; Länge, Breite und Radstand weichen nur wenig voneinander ab. Allerdings wurde die Karosserie im Vergleich zum Vorgänger stark abgerundet, die Linienfßhrung stammt von Gert Volker Hildebrandcite-ref-1[1] und das Fahrzeug war erheblich schwerer.
Die wesentlichen Fortschritte gegenĂźber seinem Vorgänger betreffen insbesondere die passive Sicherheit mit verbessertem Crashverhalten durch verstärkte Fahrgastzelle und TĂźren. AuĂerdem waren mit dem Golf III in dieser Modellreihe erstmals Airbags verfĂźgbar. Ebenso wurden mehr wiederverwertbare Materialien verwendet sowie vorgefertigte Modulgruppen eingesetzt, um die Fahrzeugmontage zu beschleunigen. Das Motorenangebot wurde durch die starken und sparsamen TDI-Dieselmotoren sowie die VR6-Ottomotoren erweitert, womit im Golf III erstmals Sechszylindermotoren in einem Kompaktwagen verfĂźgbar waren. Auch eine Kleinserie mit Elektroantrieb wurde als Golf CityStromer speziell fĂźr Energieversorger gefertigt.
AuĂer in den Karosserievarianten seines Vorgängers â der drei- und fĂźnftĂźrigen Schräghecklimousine â war der Golf III ab Mitte 1993 unter der Modellbezeichnung Variant erstmals auch als Kombinationskraftwagen erhältlich. Ebenso diente er als Basis fĂźr das ab Sommer 1993 verfĂźgbare zweite Golf Cabriolet, das vorher noch auf dem ersten Golf basiert hatte. Auch eine Stufenhecklimousine wurde wieder angeboten, diese hieĂ in Nordamerika weiterhin VW Jetta, in Europa jedoch VW Vento. Während der Bauzeit wurden immer wieder befristet Sondermodelle angeboten.
Der Golf III schrieb die Erfolgsgeschichte der Golf-Reihe fort. Die Gestaltung seiner Fahrzeugfront mit den mandelfĂśrmigen Scheinwerfern ist eines der wesentlichen Erkennungsmerkmale dieser Generation. Zudem markiert er den Ăbergang von eher einfacher zu durchweg gehobenerer Fahrzeugausstattung in der Kompaktklasse. Zu den Kritikpunkten am Golf III gehĂśren nachlässige Verarbeitung (so genannter âLopez-Effektâ) sowie punktuelle Neigung zu Korrosion, insbesondere in den ersten Baujahren und speziell im Vergleich zu seinem Vorgänger.
Die Schrägheckvariante des Golf III wurde im Herbst 1997 und damit nach relativ kurzer Bauzeit durch seinen Nachfolger, den Golf IV, ersetzt. Der Variant wurde noch bis zum Frßhjahr 1999 produziert. Das Cabriolet wurde Mitte 1998 ßberarbeitet und optisch an den Golf IV angepasst. Seine Produktion lief erst Anfang 2002 aus.
Am 31. Dezember 2008 waren in Deutschland noch 1.137.614 Wagen dieses Typs zugelassen.cite-ref-2[2]
Ăbersicht
1991
⢠November: Vorstellung des neuen Modelles. Zunächst standen sieben Motoren zur Wahl:
⢠1,4 l 44 kW (60 PS); in Ăsterreich 40 kW (55 PS)
⢠1,8 l 55 kW (75 PS) bzw. 66 kW (90 PS)
⢠2,0 l GTI 85 kW (115 PS)
⢠2,8 l VR6 128 kW (174 PS)
⢠1,9 l D 47 kW (64 PS)
⢠1,9 l TD 55 kW (75 PS) mit Oxidationskatalysator
Bei allen Modellen von 47 kW (64 PS) aufwärts war eine Servolenkung Serie.
Der Golf III ist in den Ausstattungsvarianten CL (Comfort Luxus), GL (Gehobener Luxus), GT (Grand Turismo), GT Special, GTI und VR6 erhältlich. Der 55-kW-(75-PS)-Turbodiesel wurde mit GT-Ausstattung als GTD vermarktet (nicht jedoch die später lancierten TDIs).
Der CL war die Einstiegsversion und ist durch unlackierte schwarze StoĂfänger und AuĂenspiegelgehäuse zu erkennen. Der GL war die komfortorientierte Version mit Velourssitzen (hintere Bank geteilt umklappbar), elektrisch verstell- und beheizbaren AuĂenspiegeln, Zentralverriegelung und mit partiell in Wagenfarbe lackierten StoĂfängern. Der GT hat serienmäĂig ein 14âł-Fahrwerk (CL und GL unter 66 kW/90 PS anfangs nur 13âł) mit strafferer Dämpfung, Doppelscheinwerfer Ă la GTI, Sportsitze vorne, Drehzahlmesser und einen Bordcomputer, bei VW Multifunktionsanzeige (MFA) genannt. Von auĂen ist der GT durch die hellgrau abgesetzten unteren StoĂstangenflächen und durch einen Heckspoiler erkennbar. Der GT Special hat eine nochmals verbesserte Ausstattung und fällt unter anderem durch lackierte StoĂfänger, weiĂe Blinker vorne und abgedunkelte Heckleuchten auf. GTI und VR6 bauen auf dem GT Special auf und haben wie der GL die Anbauteile in Wagenfarbe, zudem gehĂśrten 15âł-Leichtmetallräder, Lederlenkrad, elektrische Fensterheber, KotflĂźgelverbreiterungen und anderes zur serienmäĂigen Ausstattung. Bei sämtlichen Varianten wurde die Serienausstattung im Laufe der Jahre in vielen Details aufgewertet.
GTI, GTI 16V (ab 1993 erhältlich) und der VR6 haben serienmäĂig eine geänderte Servolenkung, eine 15 mm tiefer gelegte Karosserie (Plus-Fahrwerk) mit modifizierten Stabilisatoren, Querlenkern, Radlagergehäusen, Antriebswellen und Domlagern. Es ist an den FĂźnflochrädern und den hinteren Scheibenbremsen zu erkennen. Als einzige Dieselvariante hatte auch das Sondermodell GTI-TDI mit 81 kW (110 PS] das Plus-Fahrwerk. 16V (2,0 l mit 110 kW/150 PS) und VR6 erhalten serienmäĂig ein integriertes ABS/EDS-System (Antiblockiersystem mit elektronischer Differenzialsperre bis 30 km/h), das beim GTI 8V gegen Aufpreis lieferbar war.
Die vom Polo 6n bekannte Version âHarlekinâ, welche sich durch die bunten Karosserieteile auszeichnet, gab es beim Golf III auch, jedoch nur in den USA und Kanada aus mexikanischer Produktion, limitiert auf 264 StĂźck.
1992
⢠Sondermodelle:
⢠Europe
⢠Fahrer- und Beifahrer-Airbag nun ab Werk als Extra erhältlich; Fahrzeuge ohne serienmäĂige Airbags konnten in den Werkstätten mit einem (nicht per Diagnosesystem ĂźberprĂźfbaren) fahrerseitigen Airbag nachgerĂźstet werden.
⢠Umfangreiche Rßckrufaktion (u. a. Airbags)
⢠Stufenheckversion Vento
⢠Weitere Motoren:
⢠1,6 l 55 kW (75 PS) (statt 1,8 mit Schaltgetriebe in Limousine ab Ende 1992; 1,8 l weiterhin lieferbar mit Automatikgetriebe sowie im Cabriolet, Variant und Vento)
⢠2,0 l GTI 16V 110 kW (150 PS)
1993
⢠Neuer Golf Cabrio auf Basis des Golf III
⢠Weitere Motoren:
⢠1,8 l 66 kW (90 PS) jetzt auch mit Allradantrieb Syncro
⢠1,9 l TDI 66 kW (90 PS) mit Direkteinspritzung
⢠2,8 l VR6 jetzt auch mit Automatikgetriebe erhältlich.
19941994
⢠Sondermodelle:
⢠Pink Floyd
⢠Savoy
⢠Highline
⢠GTI Edition
⢠New Orleans
⢠Version Ecomatic (47 kW/64 PS Wirbelkammer-Diesel) mit Schwungnutzautomatik
⢠Elektronische Wegfahrsperre wird Serienausstattung
⢠Neues Topmodell wird der VR6 mit aufgebohrtem 2,9 l Motor, ausschlieĂlich als Syncro (= Allradantrieb) und mit 140 kW (190 PS).
⢠Die deutsche Bundeswehr beschafft den VW Golf III als âPkw leichtâ in bronzegrĂźn (RAL 6031).
⢠Weiterer Motor:
⢠1,6 l 74 kW (100 PS)
1995
⢠Sondermodelle fßr Deutschland:
⢠CL Extra
⢠Avenue
⢠VR6 Edition
⢠Rolling Stones
⢠Colour Concept (in den Wagenfarben Rot, Gelb, Blau, GrĂźn oder Schwarz mit Recaro-Lederausstattung in Schwarz oder entsprechender AuĂenfarbe)
⢠Movie
⢠Ănderungen ab Herbst 1995:
⢠Ganzflächig in Wagenfarbe lackierte StoĂfänger und abgerundete seitliche Blinkleuchten in den vorderen KotflĂźgeln an allen Modellen
⢠Airbag wird Serienausstattung.
⢠Neue bzw. ßberarbeitete Motoren:
⢠Elektro-Golf âCitystromerâ mit 17,6 kW
⢠1,9 l SDI 47 kW (64 PS) und direkter Einspritzung.
⢠1,4 l 44 kW (60 PS) und 1,6 55 kW (75 PS) jetzt mit Saugrohr- statt Zentraleinspritzung.
1996
⢠Sondermodelle:
⢠Bon Jovi
⢠20 Jahre GTI
⢠Neuer 1,9 l TDI (erkennbar an dem Typenschild mit einem roten Fähnchen am âIâ) mit 81 kW (110 PS) und 235 Nm als stärkster Diesel-Motor.
⢠Neues ABS ohne Bremskraftregler an der Hinterachse, die Räder werden vom Antiblockiersystem elektronisch einzeln geregelt.
⢠Technische Neuerungen fßr das Modelljahr 1997:
⢠Seitenairbags fßr die Vordersitze als Extra verfßgbar.
⢠Kßhlflßssigkeit jetzt G 12 (rosa) statt G 11 (blaugrßn).
⢠Bei den Wirbelkammer-Saug- (MKB: 1Y) und Turbodieselvarianten (MKB: AAZ) entfällt der mechanische Kaltstartzug am Fahrerplatz.
⢠September: ABS fĂźr alle Modelle serienmäĂig.
1997
⢠Die Ausstattungsvarianten Trendline und Comfortline ersetzen in Deutschland GT und GL. CL entfällt, ersetzt durch namenlose Basisversion, im Prospekt âDer Golfâ oder âDer Golf in der Basis-Versionâ genannt (StoĂfänger Wagenfarbe, schwarze Seitenleisten, 8-Loch Stahlfelgen vom Polo 6N, orange abgerundete Blinker)
⢠Die Modellvariante GT Special erhält den 74 kW/100 PS Benziner â unter anderem am Doppelrohr-Auspuff und diversen anderen Modifikationen zu erkennen.
⢠Sondermodelle:
⢠Joker (elektrisch bedienbares Glasschiebe-/Ausstelldach, Beifahrer-Airbag, Instrumenteneinsatz mit silberfarbenen Zifferblättern, schwarzen Zahlen und roten Zeigern, grĂźne Wärmeschutzverglasung, abgedunkelte Heckleuchten, weiĂe Blinkleuchten vorn, in Wagenfarbe lackierte AuĂenspiegelgehäuse, Radioanlage âalphaâ mit zwei Lautsprechern)
⢠Family (ersetzt Europe)
⢠Wilder SĂźden regional, in Kooperation mit SDR 3 (dem âRadio fĂźr den Wilden SĂźdenâ)
⢠Variant Yachting (bis zum Auslaufen der Baureihe)
⢠Otmar Alt Art-Edition (auf 1000 Fahrzeuge limitierter GT Special mit spezieller Teillederausstattung inkl. Sitzheizung und Seitenairbags) mit 1,6 Ottomotor (74 kW/100 PS) oder 1,9 TDI Diesel (81 kW/110 PS)
⢠Dezember 1997: Ende der Produktion der Golf-Limousine nach sechs Jahren und 4.663.438 gebauten Einheiten, davon 4.085.300 als Golf Limousine. Einzelne Exemplare wurden erst Anfang 1998 erstmals zugelassen.
1998
⢠Facelift des Cabrios, das Aussehen ist nun an den Golf IV angelehnt.
1999
⢠April: Die Produktion des Golf III Variant wird mit Ende des Modelljahres 1999 eingestellt. Der Nachfolger auf Basis des Golf IV folgte im Mai fßr das Modelljahr 2000.
2002
⢠Januar: Produktionsstopp des Golf III Cabrio.
Ausstattungsvarianten und Motorisierungen
Golf TDI
Nachdem 1987 Fiat als erster Hersteller im Modell Fiat Croma TD i.d. einen turboaufgeladenen Dieselmotor mit Direkteinspritzung und einer Leistung von 66 kW (90 PS) herausgebracht hatte, folgte 1989 der Audi 100 mit einem 2,5-Liter-Motor, fĂźnf Zylindern und 88 kW (120 PS) Leistung. Das Konzept erhielt bei Volkswagen die in Deutschland geschĂźtzte Marketingbezeichnung TDI. Erstmals wurde eine 1,9-Liter-Variante mit vier Zylindern ab 1992 im Audi 80 eingesetzt, ab 1993 dann im Golf III als Golf TDI. Der Motor mit Verteiler-Einspritzpumpe erreichte eine Leistung von 66 kW (90 PS) und 202 Nm Drehmoment. Damit hatte VW in der Golf-Klasse wieder einen konkurrenzfähigen Dieselmotor im Angebot, denn der 55-kW-(75-PS)-Wirbelkammer-Turbodiesel mit âSoftturboâ-Charakteristik konnte weder von der Drehfreudigkeit noch vom Verbrauch her Ăźberzeugen.
Die Einfßhrung des TDI markierte fßr den Golf einen Meilenstein: Erstmals gab es hier einen stärkeren Dieselmotor, bei dem noch dazu das lästige Vorglßhen so gut wie entfiel. Dazu kam dank des hÜheren Wirkungsgrades ein deutlich geringerer Verbrauch als bei konventionellen Dieseln, der jedoch zu Lasten der winterlichen Heizleistung ging. Auch war der Motorlauf wegen der Direkteinspritzung etwas rauer, und das insgesamt geringere Drehzahlniveau musste durch ein sehr lang ßbersetztes Getriebe ausgeglichen werden. Optisches Erkennungsmerkmal des TDI war das charakteristische nach unten gebogene Doppelendrohr des Auspuffs.
Zwei Jahre später (ab Modelljahr 1996) kam beim TDI der endgĂźltige Durchbruch durch eine deutlich erstarkte Version. Durch Anpassung von Parametern der Motor-Regelelektronik in Kombination mit Turboladern mit verstellbaren Leitschaufeln (âVariable Turbinen-Geometrieâ) und grĂśĂeren EinspritzdĂźsen (205 Âľm Lochdurchmesser, bei 66 kW/90 PS nur 186 Âľm) wurden 81 kW (110 PS) erreicht. Bei gleicher Fahrweise verbrauchte er nicht mehr als der 66-kW-(90-PS)-TDI. Die stärkere Motorvariante erkennt man am Heck durch einen roten Balken rechts vom I im TDI-Schriftzug. Erstmals konnte von einem sportlichen Dieselmotor gesprochen werden, zumal das maximale Drehmoment genauso groĂ war wie beim VR6-Ottomotor. Daher konnte mit dieser Maschine in einem Sondermodell zum ersten Mal auch ein Dieselmotor im Golf GTI Einzug halten.
Durch die elektronische Motorsteuerung des TDI war im Golf erstmals auf breiter Basis eine einfache Leistungssteigerung durch Chiptuning mĂśglich, ohne dabei bauliche Ănderungen am Motor durchfĂźhren zu mĂźssen.
Golf GTI
Im November 1991 wurde der Golf III (1H) vorgestellt und mit ihm die dritte GTI-Generation. Dessen Motor hatte 2 l Hubraum, vier Zylinder mit acht Ventilen und leistete maximal 85 kW (116 PS), ab 1993 gab es auch einen 16-Ventiler mit 110 kW (150 PS).
1994 war ein Sondermodell GTI-Edition mit 85 kW (116 PS) erhältlich, das werkseitig mit Colorglas, elektrischen Fensterhebern, Bordcomputer, Alarmanlage, Sportfahrwerk mit der Bereifung 205/50/15 auf wahlweise Speedline- oder BBS-Rädern, Doppelairbag und Recaro-Sportsitzen im GTI-Edition-Style ausgestattet war.
Von 1996 bis 1997 war das Sondermodell 20 Jahre GTI erhältlich, fßr das auch ein 81 kW (110 PS) starker Turbodieselmotor mit Direkteinspritzung (TDI) angeboten wurde.
Mit ihm feierte VW den 20. Geburtstag des ersten Golf GTI von 1976. Als Erinnerung an das Urmodell hatte das Jubiläumsmodell karierte SitzbezĂźge; viele Interieurteile dieses Modells wurden in Rot gehalten, darunter beispielsweise die Sicherheitsgurte. AuĂerdem hatte er ein Lederlenkrad mit roten Nähten, einen Lederschaltsack mit roten Nähten, Schaltknauf in Golfball-Form mit eingelassener Linse samt GTI-Schriftzug, Lederhandbremsgriff mit roten Nähten und mit roten bzw. silbernen Knopf. AuĂen unterschied er sich vom normalen Golf 3 GTI durch rote Zierleisten an den StoĂfängern, zweiteilige BBS-Aluräder mit 16âł (Bereifung 215/40/16). In Ăsterreich waren bei diesem Modell Ledersitze serienmäĂig. Die â20 Jahreâ-Sondermodelle sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt begehrter als die normalen GTI-Vertreter der dritten Baureihe.
Fßr den US-Markt wurde der GTI wieder als eigenständiges Modell gefßhrt, allerdings ohne einen exklusiven Motor, da der 2,0 l die Standardmotorisierung fßr nahezu alle US-Golf-III-Benziner darstellte. Der 16V-Motor war nicht mehr verfßgbar.
⢠Golf GTI: 2,0 l 8V 85 kW/116 PS (mit Kat), max. Drehmoment 166 Nm, Motorkennbuchstaben (zeitliche Bauweise): 2E; ADY; AGG; ABA (Mexico-Golf, nur in den USA erhältlich, in Deutschland nicht verwendet); AKR;
⢠Golf GTI 16V: 2,0 l 16V 110 kW/150 PS (mit Kat), max. Drehmoment 180 Nm, Motorkennbuchstabe: ABF
⢠Golf GTI TDI: 1,9 l 81 kW/110 PS (wurde so als Sondermodell 20 Jahre GTI von 1996 bis 1997 gebaut, der Motor war jedoch auch im CL, GL oder GT erhältlich), max. Drehmoment 235 Nm, Motorkennbuchstabe: AFN
Golf VR6
Eine weitere Neuheit in der Kompaktklasse war der Quereinbau eines Sechszylindermotors in den relativ schmalen Motorraum des Golf III. Es handelt sich allerdings nicht um einen klassischen V-Motor mit einem Zylinderwinkel von 60 oder 90 Grad. Der VR6 war mit seinem Zylinderwinkel von 15 Grad eine Mischung aus V- und Reihenmotor. Er ist der stärkste Motor des Golf III. Anders als herkĂśmmliche V-Motoren hat der VR6-Motor nur einen Zylinderkopf, einen einfach zu bearbeitenden Motorblock und eine â genau wie beim Reihenmotor â siebenfach gelagerte Kurbelwelle. Die Nachteile sind relativ komplizierte KettenfĂźhrungen, sehr geringe Abstände zwischen den Zylindern und ungleiche Gaskanallängen. Die Wandstärken zwischen den Zylindern lassen Hubraumerweiterungen nur in engen Grenzen zu.
Stärkster interner Konkurrenzmotor war der später entwickelte und vorgestellte 2,0 16V mit dem Motorkennbuchstaben âABFâ, der 110 kW (150 PS) leistete. Dieser bot ähnliche Fahrleistungen bei einem â in der Praxis â um etwa 1,5 l/100 km geringeren Verbrauch. Steuergerät-intern wurden dem 16V Leistungsgrenzen per Software gesetzt, da dieser bei Tests oft Ăźber 115 kW (156 PS) streute. Unter den Fans der Golf-III-Gemeinde gibt es stets die Konkurrenz zwischen den 16V-Fahrern und den VR6-Fahrern.
Es gab einen 2,8 VR6 mit 128 kW (174 PS) und einen nur mit Allradantrieb lieferbaren 2,9 VR6 mit 140 kW (190 PS). Innerhalb der Bauzeit wurde der VR6 mehrfach Ăźberarbeitet, unter anderem wurde das Kettensystem umgestellt und der ZĂźndverteiler entfiel (ruhende ZĂźndung).
VW wollte mit den beiden Spitzenmotorisierungen 16V und VR6 ganz unterschiedliche Kundenkreise ansprechen. Der 16V blieb auch auf Grund der geringeren Vorderachslast dem GTI vorbehalten, der ja die sportliche Klientel anspricht. Er bietet ein insgesamt spritzigeres Fahrverhalten, da der vorne leichtere Golf nicht zu schnell zum Eindrehen des Hecks bei sportlicher Fahrweise neigt, was sich beim VR6 auch mit nachträglichen Fahrwerksänderungen nicht vollends beheben lässt.
Der VR6-Motor war von Anfang an als âKomfortmotorâ konzipiert, der den Golf in eine ganz andere Fahrzeugklasse heben sollte. Das tat er auch teilweise aufgrund seiner Fahrleistungen, der Laufkultur und insgesamt der Tatsache, dass er zur damaligen Zeit der einzige Sechszylinder in der Kompaktklasse war.
Allerdings hatte die hohe Leistung auch zur Folge, dass das Konzept vor allem von jungen Fahrern missverstanden wurde. Somit erlitten die VR6-Motoren ohne die nĂśtige Pflege, die ihre Konstruktionskompromisse fordern, manchmal frĂźhzeitig einen Motorschaden. Interessant ist auch zu erwähnen, dass nach dem Golf II GTI 16 V der 1980er-Jahre mit dem VR6 eine zweite âTuning-Welleâ einsetzte â die Leistung wurde von namhaften Tunern mit Turboladern oder Kompressoren auf teilweise 441 kW (600 PS) oder mehr gesteigert.
Da VR6-Motoren eine gute Grundlage fĂźr Leistungssteigerungen bieten, wurden viele Exemplare modifiziert. Fahrzeuge im Originalzustand sind daher mittlerweile sehr selten und erreichen auf dem Gebrauchtwagenmarkt hohe Preise.
Golf SDI
Die Bezeichnung SDI (Saugdiesel mit Direkteinspritzung) steht fßr einen Dieselmotor, der bis auf den fehlenden Turbolader mit Ladeluftkßhlung weitgehend baugleich mit dem TDI ist. Sensorik und Aktorik kÜnnen entsprechend vereinfacht werden. Da die angesaugte Luftmasse fast nur vom Hubraum des Motors und der Drehzahl abhängt, konnte auf den Einsatz eines Luftmassenmessers verzichtet werden. In diesem Falle ist eine reine Kennfeldsteuerung mÜglich, da das Verhalten eines Turboladers bei veränderlicher Last keine Rolle spielt. Eine Korrektur mit einem Luftmassenmesser kann somit entfallen. Die Fahrzeuge erfßllen dank ihrer Kennfeldsteuerung mindestens die Euro-2-Norm. Die Leistung war mit 47 kW (64 PS) bei einem Hubraum von 1,9 Liter gleich der des parallel angebotenen Wirbelkammer-Diesels, allerdings war der SDI sparsamer.
Im Golf IV ab Oktober 1997 war ein ßberarbeiteter 1,9-Liter-SDI mit einer maximalen Leistung von 50 kW (68 PS) und einem maximalen Drehmoment von 133 Nm erhältlich. Die SDI-Motoren der Golf-IV-Baureihe basieren jedoch auf dem Konzept der TDI-Motoren der ALH-Baureihe und werden mit dem Kßrzel AGP und AQM gekennzeichnet (andere Exportmodelle werden nicht betrachtet). Die Kurbelwelle und die Pleuel dieses Motors wurden aus niedriger legierten Gusswerkstoffen gefertigt als bei den Pendants mit Aufladung.
Golf Cabrio
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Hauptartikel
:
VW Golf Cabriolet
Im Sommer 1993 kam das Golf III Cabrio auf den Markt. Das neue Modell war erheblich grĂśĂer, verwindungssteifer und sicherer als das Vorläufermodell, das noch auf der ersten Generation basiert hatte. So erhielten die fĂźr den deutschen Markt bestimmten Modelle bereits 1993 zwei Airbags und ABS serienmäĂig. Motorenseitig gab es anfangs Ottomotoren mit 55, 66 und 85 kW (75, 90 und 116 PS), ab 1994 auch 74 kW (101 PS).
Das Golf-III-Cabrio war 1995 das erste Cabrio in der Kompaktklasse mit einem Dieselmotor. Zum Einsatz kam hier der 66-kW-(90-PS)-TDI-Motor mit Verteilereinspritzpumpe, ab 1996 auch als 81-kW-(110-PS)-TDI mit VTG-Turbolader. Bis 1998 verlieĂen 139.578 Fahrzeuge die Bänder. Auch von diesem Modell gab es zahlreiche Sondermodelle, darunter Genesis, Rolling Stones, Pink Floyd, Joker, Bon Jovi, Christmas Edition oder Classic Edition.
Mitte 1998 wurde nach dem Modellwechsel zum normalen Golf IV das Cabriolet umfassend Ăźberarbeitet. Die Motoren wurden dabei etwas modifiziert. AuĂerdem kamen hĂśherwertige Innenraummaterialien zum Einsatz. Die Instrumentenbeleuchtung wurde blau, vorne wurden die Scheinwerfer, Motorhaube, StoĂfänger und KĂźhlergrillblende vom Golf IV Ăźbernommen bzw. der Optik des neuen Golf angepasst. Auch die Nummernschildmulde ist im HeckstoĂfänger untergebracht worden, um dem Golf IV ähnlicher zu sein.
Das Ăźberarbeitete Modell wurde als Golf IV Cabrio verkauft, aber es handelte sich dabei technisch um einen Golf III. Alle technischen Baugruppen blieben bis auf einzelne Neuerungen baugleich, so dass man von einem Facelift sprechen muss. Ab 2000 knickte der Absatz ein, da Cabrios mit klappbarem festem Hardtop wie beispielsweise der Peugeot 206 CC immer gefragter wurden. Dies fĂźhrte dazu, dass die Produktion des Golf Cabrio im Juni 2002 beendet wurde (Karmann stellte die Produktion bereits im Dezember 2001 ein). Die letzten Fahrzeuge kamen aus mexikanischer Produktion nach Europa.
Insgesamt beläuft sich die gesamte Produktion des Golf III Cabrios auf 164.234 Exemplare.
Golf Sondermodelle: Logos
Technische Daten
Ottomotoren
| | 1,4 l | 1,4 l | 1,4 l | 1,4 l | 1,6 l | 1,6 l | 1,6 l | 1,6 l | 1,6 l |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bauzeitraum | 09.1991â07.1995 | 09.1991â07.1995 | 08.1995â12.1997 | 08.1995â12.1997 | 08.1992â09.1994 | 09.1994â07.1995 | 08.1995â12.1997 | 08.1994â10.1995 | 11.1995â12.1997 |
| Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten |
| Motorkennbuchstaben | ABD | ABD | AKP | AEX, APQ | ABU | AEA | AEE | AEK | AFT |
| Motortyp | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor |
| Anzahl Ventile pro Zylinder | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Ventilsteuerung | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen |
| Gemischaufbereitung | Zentraleinspritzung | Zentraleinspritzung | Saugrohreinspritzung | Saugrohreinspritzung | Zentraleinspritzung | Zentraleinspritzung | Saugrohreinspritzung | Saugrohreinspritzung | Saugrohreinspritzung |
| Motormanagement-System | Mono-Motronic | Mono-Motronic | Motronic MP 9.0 | Motronic MP 9.0 | Mono-Motronic | Mono-Motronic 1,3 | MPI Marelli 1AV | Motronic M2.9 | Simos 4S2 |
| KĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung |
| Bohrung Ă Hub | 75,0 mm Ă 78,7 mm (1) | 75,0 mm Ă 78,7 mm (1) | 76,5 mm Ă 75,6 mm | 76,5 mm Ă 75,6 mm | 76,5 mm Ă 86,9 mm | 76,5 mm Ă 86,9 mm | 76,5 mm Ă 86,9 mm | 81,0 mm Ă 77,4 mm | 81,0 mm Ă 77,4 mm |
| Hubraum | 1391 cmÂł (1) | 1391 cmÂł (1) | 1390 cmÂł | 1390 cmÂł | 1598 cmÂł | 1598 cmÂł | 1598 cmÂł | 1595 cmÂł | 1595 cmÂł |
| Verdichtungsverhältnis | 9,2:1 | 9,2:1 | 10,2:1 | 10,2:1 | 9,3:1 | 10,0:1 | 9,8:1 | 10,3:1 | 10,3:1 |
| max. Leistung bei min â1 | 40 kW (55 PS) /5200 | 44 kW (60 PS) /5200 | 40 kW (55 PS) /4700 | 44 kW (60 PS) /4700 | 55 kW (75 PS) /5200 | 55 kW (75 PS) /5200 | 55 kW (75 PS) /4800 | 74 kW (100 PS) /5800 | 74 kW (100 PS) /5800 |
| max. Drehmoment bei min â1 | 107 Nm /2400â2800 | 107 Nm /2400â2800 | 116 Nm /3000 | 116 Nm /2800â3200 | 126 Nm /2600 | 128 Nm /2800â3400 | 135 Nm /2800â3600 | 135 Nm /4400 | 140 Nm /3500 |
| KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung |
| Antrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb |
| Getriebe, serienmäĂig | 4-Gang/5-Gang- Schaltgetriebe | 4-Gang/5-Gang- Schaltgetriebe | 4-Gang/5-Gang- Schaltgetriebe | 4-Gang/5-Gang- Schaltgetriebe | 5-Gang- Schaltgetriebe | 5-Gang- Schaltgetriebe | 5-Gang- Schaltgetriebe | 5-Gang- Schaltgetriebe | 5-Gang- Schaltgetriebe |
| Getriebe, optional | â | â | â | â | â | â | â | â | 4-Stufen- Automatik- getriebe |
| Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk |
| Radaufhängung vorn | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker |
| Radaufhängung hinten | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern |
| Bremsen | Scheibenbremsen vorn (Ă 239Ă12 mm massiv (ab 1996 innenbelĂźftet Ă 239 x 20 mm)) Trommeln hinten, a.W. ABS (3) | Scheibenbremsen vorn (Ă 239Ă12 mm massiv (ab 1996 innenbelĂźftet Ă 239 x 20 mm)) Trommeln hinten, a.W. ABS (3) | Scheibenbremsen vorn (Ă 239Ă12 mm massiv (ab 1996 innenbelĂźftet Ă 239 x 20 mm)) Trommeln hinten, a.W. ABS (3) | Scheibenbremsen vorn (Ă 239Ă12 mm massiv (ab 1996 innenbelĂźftet Ă 239 x 20 mm)) Trommeln hinten, a.W. ABS (3) | Scheibenbremsen vorn (Ă 239Ă12 mm massiv (ab 1996 innenbelĂźftet Ă 239 x 20 mm)) Trommeln hinten, a.W. ABS (3) | Scheibenbremsen vorn (Ă 239Ă12 mm massiv (ab 1996 innenbelĂźftet Ă 239 x 20 mm)) Trommeln hinten, a.W. ABS (3) | Scheibenbremsen vorn (Ă 239Ă12 mm massiv (ab 1996 innenbelĂźftet Ă 239 x 20 mm)) Trommeln hinten, a.W. ABS (3) | Scheibenbremsen vorn (Ă 256Ă20 mm innenbelĂźftet, hinten Ă 226Ă10 mm massiv (nur GT), sonst Trommelbremsen hinten), a.W. ABS (3) | Scheibenbremsen vorn (Ă 256Ă20 mm innenbelĂźftet, hinten Ă 226Ă10 mm massiv (nur GT), sonst Trommelbremsen hinten), a.W. ABS (3) |
| Lenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung |
| Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) |
| HĂśchstgeschwindigkeit | 155 km/h | 157 km/h | 153 km/h | 157 km/h | 168 km/h | 168 km/h | 168 km/h | 188 km/h | 188 km/h (185 km/h) |
| Beschleunigung, 0â100 km/h | 18,3 s | 16,7 s | 17,5 s | 15,9 s | 14,0 s | 13,8 s | 13,4 s | 11,2 s | 11,2 s (13,1 s) |
| Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) | 7,0 l N | 7,0 l N | 6,8 l S | 6,8 l S | 7,3 l N | 7,0 l N | 7,2 l N | 7,7 l S | 7,9 l S (9,1 l S) |
| CO 2 -Emission (kombiniert) | k. A. | k. A. | 163 g/km | 163 g/km | k. A. | k. A. | 173 g/km | 190 g/km | 190 g/km (218 g/km) |
| | | | | | | | | | |
| | 1,8 l | 1,8 l | 1,8 l | 2,0 l | 2,0 l | 2,0 l | 2,0 l 16V | 2,8 VR6 | 2,9 VR6 |
| Bauzeitraum | 09.1991â12.1997 | 09.1991â09.1994 | 10.1994â12.1997 | 09.1991â09.1994 | 10.1994â07.1995 | 08.1995â12.1997 | 08.1992â12.1997 | 09.1991â12.1997 | 08.1994â12.1997 |
| Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten |
| Motorkennbuchstaben | AAM, ANN | ABS | ADZ, ANP | 2E | ADY | AGG | ABF | AAA | ABV |
| Motortyp | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor | VR6-Ottomotor | VR6-Ottomotor |
| Anzahl Ventile pro Zylinder | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 4 | 2 | 2 |
| Ventilsteuerung | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | DOHC, Zahnriemen | DOHC, Kette | DOHC, Kette |
| Gemischaufbereitung | Zentraleinspritzung | Zentraleinspritzung | Zentraleinspritzung | Saugrohreinspritzung | Saugrohreinspritzung | Saugrohreinspritzung | Saugrohreinspritzung | Saugrohreinspritzung | Saugrohreinspritzung |
| Motormanagement-System | Mono-Motronic | Mono-Motronic | Mono-Motronic | Digifant | Simos | Simos | Digifant | Motronic M2.9 | Motronic M3.8.1 |
| KĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung |
| Bohrung Ă Hub | 81,0 mm Ă 86,4 mm | 81,0 mm Ă 86,4 mm | 81,0 mm Ă 86,4 mm | 82,5 mm Ă 92,8 mm | 82,5 mm Ă 92,8 mm | 82,5 mm Ă 92,8 mm | 82,5 mm Ă 92,8 mm | 81,0 mm Ă 90,3 mm | 82,0 mm Ă 90,3 mm |
| Hubraum | 1781 cmÂł | 1781 cmÂł | 1781 cmÂł | 1984 cmÂł | 1984 cmÂł | 1984 cmÂł | 1984 cmÂł | 2792 cmÂł | 2861 cmÂł |
| Verdichtungsverhältnis | 9,0:1 | 10,0:1 | 10,0:1 | 10,4:1 | 10,0:1 | 9,6:1 | 10,5:1 | 10,0:1 | 10,0:1 |
| max. Leistung bei min â1 | 55 kW (75 PS) /5000 | 66 kW (90 PS) /5500 | 66 kW (90 PS) /5500 | 85 kW (115 PS) /5400 | 85 kW (115 PS) /5400 | 85 kW (115 PS) /5400 | 110 kW (150 PS) /6000 | 128 kW (174 PS) /5800 | 140 kW (190 PS) /5800 |
| max. Drehmoment bei min â1 | 140 Nm /2500 | 145 Nm /2500 | 145 Nm /2500 | 166 Nm /3200 | 166 Nm /3200 | 166 Nm /2600 | 180 Nm /4800 | 235 Nm (2) /4200 | 245 Nm /4200 |
| KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung |
| Antrieb, serienmäĂig | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Allrad- antrieb (Syncro) |
| Antrieb, optional | â | Allradantrieb (Syncro) | Allradantrieb (Syncro) | â | â | Allrad- antrieb (Syncro) | â | â | â |
| Getriebe, serienmäĂig | 5-Gang-Schaltgetriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe |
| Getriebe, optional | 4-Stufen- Automatikgetriebe | 4-Stufen- Automatikgetriebe | 4-Stufen- Automatikgetriebe | 4-Stufen- Automatikgetriebe | 4-Stufen- Automatikgetriebe | 4-Stufen- Automatikgetriebe | â | 4-Stufen- Automatik- getriebe | â |
| Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk |
| Radaufhängung vorn | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker |
| Radaufhängung hinten | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern |
| Bremsen | C, CL, GL Scheibenbremsen vorn (Ă 239Ă12 mm massiv bis 12.94, danach 256 mm massiv), Trommeln hinten, a.W. ABS 3 . GT: Scheibenbremsen rundum (vorn Ă 256Ă20 mm innenbelĂźftet, hinten Ă 226Ă10 mm massiv) a.W. ABS 3 | C, CL, GL Scheibenbremsen vorn (Ă 239Ă12 mm massiv bis 12.94, danach 256 mm massiv), Trommeln hinten, a.W. ABS 3 . GT: Scheibenbremsen rundum (vorn Ă 256Ă20 mm innenbelĂźftet, hinten Ă 226Ă10 mm massiv) a.W. ABS 3 | C, CL, GL Scheibenbremsen vorn (Ă 239Ă12 mm massiv bis 12.94, danach 256 mm massiv), Trommeln hinten, a.W. ABS 3 . GT: Scheibenbremsen rundum (vorn Ă 256Ă20 mm innenbelĂźftet, hinten Ă 226Ă10 mm massiv) a.W. ABS 3 | Scheibenbremsen rundum (Ă vorne 280Ă22 / 288Ă25, hinten 226 mm), ABS Scheibenbremsen kĂśnnen auch vorn Ă 256Ă20 mm innenbelĂźftet sein | Scheibenbremsen rundum (Ă vorne 280Ă22 / 288Ă25, hinten 226 mm), ABS Scheibenbremsen kĂśnnen auch vorn Ă 256Ă20 mm innenbelĂźftet sein | Scheibenbremsen rundum (Ă vorne 280Ă22 / 288Ă25, hinten 226 mm), ABS Scheibenbremsen kĂśnnen auch vorn Ă 256Ă20 mm innenbelĂźftet sein | Scheibenbremsen rundum (Ă vorne 280Ă22 / 288Ă25, hinten 226 x 10 mm), ABS | Scheibenbremsen rundum (Ă vorne 280Ă22 / 288Ă25, hinten 226 x 10 mm), ABS | Scheibenbremsen rundum (Ă vorne 280Ă22 / 288Ă25, hinten 226 x 10 mm), ABS |
| Lenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung |
| Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) | Messwerte (4) |
| HĂśchstgeschwindigkeit | 168 km/h (164 km/h) | 178 km/h (175 km/h) [175 km/h] | 178 km/h (175 km/h) [175 km/h] | 198 km/h (194 km/h) | 196 km/h (193 km/h) | 196 km/h (193 km/h) [193 km/h] | 215 km/h | 224 km/h (220 km/h) | [224 km/h] |
| Beschleunigung, 0â100 km/h | 14,2 s (17,6 s) | 12,1 s (14,7 s) [13,3 s] | 12,1 s (14,7 s) [13,3 s] | 10,1 s (11,6 s) | 10,9 s (11,9 s) | 10,4 s (11,9 s) [11,0 s] | 8,7 s | 7,8 s (9,0 s) | [7,5 s] |
| Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) | 7,6 l N (9,5 l N) | 8,0 l S (9,2 l S) [8,9 l S] | 8,0 l S (9,2 l S) [8,9 l S] | 7,3 l S | 7,6 l S (8,2 l S) | 8,1 l S (9,2 l S) [9,2 l S] | 8,5 l S | 10,5 l S (11,6 l S) | [11,1 l SP] |
| CO 2 -Emission (kombiniert) | 182 g/km (228 g/km) | 192 g/km (221 g/km) [214 g/km] | 192 g/km (221 g/km) [214 g/km] | k. A. | k. A. | 194 g/km (221 g/km) [221 g/km] | 204 g/km | 252 g/km (278 g/km) | [266 g/km] |
Bis 07.1992: 75,0 mm Ă 79,14 mm / 1398 cmÂł
Mit Super Plus (98 ROZ): 240 Nm
Ab 09.1996 serienmäĂig
Werte in runden Klammern ( ) fĂźr Automatikgetriebe und in eckigen Klammern [ ] fĂźr Allradantrieb
Die Verfßgbarkeit der Motoren war von Modell, Ausstattung und Markt abhängig.
Dieselmotoren
| | 1,9 l D | 1,9 l SDI | 1,9 l TD | 1,9 l TDI | 1,9 l TDI | 1,9 l TDI | 1,9 l TDI |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bauzeitraum | 09.1991â12.1997 | 08.1995â12.1997 | 09.1991â12.1997 | 11.1993â06.1996 | 07.1996â12.1997 | 06.1997â12.1997 | 01.1996â12.1997 |
| Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten | Motorkenndaten |
| Motorkennbuchstaben | 1Y | AEY | AAZ | 1Z | AHU | ALE | AFN |
| Motortyp | R4-Dieselmotor | R4-Dieselmotor | R4-Dieselmotor | R4-Dieselmotor | R4-Dieselmotor | R4-Dieselmotor | R4-Dieselmotor |
| Anzahl Ventile pro Zylinder | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Ventilsteuerung | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen | OHC , Zahnriemen |
| Gemischaufbereitung | Wirbelkammer- einspritzung | Direkt- einspritzung | Wirbelkammer- einspritzung | Direkteinspritzung | Direkteinspritzung | Direkteinspritzung | Direkteinspritzung |
| Motoraufladung | â | â | Turbolader | Turbolader, LadeluftkĂźhler | Turbolader, LadeluftkĂźhler | Turbolader, LadeluftkĂźhler | Turbolader, LadeluftkĂźhler |
| KĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung |
| Bohrung Ă Hub | 79,5 mm Ă 95,5 mm | 79,5 mm Ă 95,5 mm | 79,5 mm Ă 95,5 mm | 79,5 mm Ă 95,5 mm | 79,5 mm Ă 95,5 mm | 79,5 mm Ă 95,5 mm | 79,5 mm Ă 95,5 mm |
| Hubraum | 1896 cmÂł | 1896 cmÂł | 1896 cmÂł | 1896 cmÂł | 1896 cmÂł | 1896 cmÂł | 1896 cmÂł |
| Verdichtungsverhältnis | 22,5:1 | 19,5:1 | 22,5:1 | 19,5:1 | 19,5:1 | 19,5:1 | 19,5:1 |
| max. Leistung bei min â1 | 47 kW (64 PS) /4400 | 47 kW (64 PS) /4200 | 55 kW (75 PS) /4200 | 66 kW (90 PS) /4000 | 66 kW (90 PS) /4000 | 66 kW (90 PS) /3750 | 81 kW (110 PS) /4150 |
| max. Drehmoment bei min â1 | 124 Nm /2000â3000 | 125 Nm /2200â2800 | 150 Nm /2400â3400 | 202 Nm /1900 | 202 Nm /1900 | 210 Nm /1900 | 235 Nm /1900 |
| KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung | KraftĂźbertragung |
| Antrieb, serienmäĂig | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb |
| Antrieb, optional | â | â | â | Allradantrieb | Allradantrieb | Allradantrieb | â |
| Getriebe, serienmäĂig | 5-Gang- Schaltgetriebe | 5-Gang- Schaltgetriebe | 5-Gang- Schaltgetriebe | 5-Gang- Schaltgetriebe | 5-Gang- Schaltgetriebe | 5-Gang- Schaltgetriebe | 5-Gang- Schaltgetriebe |
| Getriebe, optional | â | â | â | 4-Stufen- Automatikgetriebe | 4-Stufen- Automatikgetriebe | 4-Stufen- Automatikgetriebe | 4-Stufen- Automatikgetriebe |
| Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk | Fahrwerk |
| Radaufhängung vorn | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker | MacPherson-Federbeine , Dreieckslenker |
| Radaufhängung hinten | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern | Verbundlenkerachse (Syncro: Schräglenkerachse ), Schraubenfedern |
| Bremsen | Scheibenbremsen vorne (Ă 239 mm), Trommeln hinten, a.W. ABS (1) Scheibenbremse 256x12 mm massiv vorne beim 1,9 TD | Scheibenbremsen vorne (Ă 239 mm), Trommeln hinten, a.W. ABS (1) Scheibenbremse 256x12 mm massiv vorne beim 1,9 TD | Scheibenbremsen vorne (Ă 239 mm), Trommeln hinten, a.W. ABS (1) Scheibenbremse 256x12 mm massiv vorne beim 1,9 TD | Scheibenbremsen vorne (Ă 256Ă20), Trommel hinten / Scheibenbremse hinten 226Ă10, ABS | Scheibenbremsen vorne (Ă 256Ă20), Trommel hinten / Scheibenbremse hinten 226Ă10, ABS | Scheibenbremsen vorne (Ă 256Ă20), Trommel hinten / Scheibenbremse hinten 226Ă10, ABS | Scheibenbremsen vorne (Ă 280Ă22 / 288Ă25 mm), Scheibenbremse hinten 226Ă10, ABS |
| Lenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung | Zahnstangenlenkung |
| Messwerte (2) | Messwerte (2) | Messwerte (2) | Messwerte (2) | Messwerte (2) | Messwerte (2) | Messwerte (2) | Messwerte (2) |
| HĂśchstgeschwindigkeit | 156 km/h | 156 km/h | 165 km/h | 178 km/h (175 km/h) [175 km/h] | 178 km/h (175 km/h) [175 km/h] | 178 km/h (175 km/h) [175 km/h] | 193 km/h (190 km/h) |
| Beschleunigung, 0â100 km/h | 17,6 s | 17,6 s | 15,1 s | 12,8 s (14,8 s) [13,9 s] | 12,8 s (14,8 s) [13,9 s] | 12,8 s (14,8 s) [13,9 s] | 10,8 s (12,4 s) |
| Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) | 5,9 l D | 5,1 l D | 6,1 l D | 5,0 l D (6,8 l D) [5,6 l D] | 5,0 l D (6,8 l D) [5,6 l D] | k. A. | 5,0 l D (6,4 l D) |
| CO 2 -Emission (kombiniert) | 159 g/km | 138 g/km | 165 g/km | 135 g/km (184 g/km) [151 g/km] | 135 g/km (184 g/km) [151 g/km] | k. A. | 135 g/km (173 g/km) |
Ab 09.1996 serienmäĂig
Werte in runden Klammern ( ) fĂźr Automatikgetriebe und in eckigen Klammern [ ] fĂźr Allradantrieb
Die Verfßgbarkeit der Motoren war von Modell, Ausstattung und Markt abhängig.
Fertigung
Der Golf III wurde in Wolfsburg, Zwickau, Bratislava, BrĂźssel, Uitenhage/SĂźdafrika und in Puebla/Mexiko produziert; als Cabriolet und Variant (der auch in Wolfsburg produziert wurde) bei Karmann in OsnabrĂźck und als Cabriolet in Puebla/Mexiko.
Ebenso sollte der Golf III in Sarajevo gefertigt werden, wo zuvor einige Prototypen gebaut worden waren und noch viele Rohkarosserien standen. Der einsetzende Bosnienkrieg durchkreuzte jedoch diese Pläne und der Golf III wurde nie offiziell in Sarajevo produziert.
Aufteilung in den verschiedenen Typ-SchlĂźsselnummern und Zulassungszahlen
Insgesamt wurde der Golf III vom Werk aus unter 97 Typschlßsselnummern gefertigt, wobei teils die Schlßsselnummern das gleiche Modell betreffen, aber unter Umständen eine andere Ausstattungsvariante oder ein späteres/frßheres Baujahr. Golf III und Vento gehÜren VW-intern zum Typ 1H und sind beim Kraftfahrt-Bundesamt mit der Herstellerschlßsselnummer (HSN) 0600 und 0603 registriert.
Am 1. Januar 2013 bzw. 2016 waren von ehemals 4.805.900 hergestellten Exemplaren des Typs 1H 678.192 bzw. 384.790 Wagen in Deutschland angemeldet. Sie lassen sich folgendermaĂen unterteilen:cite-ref-3[3]
⢠Limousine: 458.872 (2013) bzw. 257.123 (2016)
⢠Variant: 110.999 (2013) bzw. 42.247 (2016)
⢠Cabrio: 75.519 (2013) bzw. 65.576 (2016)
⢠Vento: 32.802 (2013) bzw. 19.844 (2016)
Literatur
⢠Hans-RĂźdiger Etzold: So wirdâs gemacht. Band 79: VW Golf/Vento ab 1991. Delius Klasing, 4. Auflage 1996, ISBN 3-7688-0761-4.
⢠Hans-RĂźdiger Etzold: So wirdâs gemacht. Band 80: VW Golf/Vento Diesel 1991â1997. Delius Klasing, 7. Auflage 2002, ISBN 3-7688-0762-2.
⢠VW Golf Betriebsanleitung. Volkswagen AG, Juli 1994. 951.551.1H1.00.
⢠VW Golf Zusatzanleitung zur Betriebsanleitung, Technische Ănderungen. Volkswagen AG, August 1995. 961.552.1H0.00.
⢠VW Golf Betriebsanleitung. Volkswagen AG, Januar 1997. 972.551.1H1.00.
⢠Reparaturleitfaden, Volkswagen AG
Weblinks
Commons
: Volkswagen Golf III
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Volkswagen-Classic-Dossier zum Golf III
⢠Autobild-Gebrauchtwagentest (Memento vom 11. Februar 2009 im Internet Archive)
Einzelnachweise
cite-note-11. â auto-motor-und-sport.de, Gert Volker Hildebrand (Memento des Originals vom 30. Oktober 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.auto-motor-und-sport.de, abgerufen am 14. April 2021.
cite-note-22. â KBA-Statistik 2008, S. 42 (PDF; 2,7 MB) (Memento vom 12. Juni 2009 im Internet Archive)